Zahlungsbedingungen -  Abmahngefahr für AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung
Online-Händler müssen Ihre Kunden über ihre Zahlungsbedingungen unterrichten. Dabei handelt es sich nicht um eine reine Informationsplicht, sondern um Vertragsbedingungen, die wirksam vereinbart werden müssen. Worauf Sie hinweisen müssen und welche Besonderheiten hier zu beachten Sie, erfahren Sie in unserem Tipp der Woche.

AGB: Gerichtsstand richtig vereinbaren und Kosten sparen
Eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Kunden kostet nicht nur Nerven, sondern auch viel Geld. Nicht selten übersteigen bei langwierigen Verhandlungen die Gerichts- und Anwaltskosten den Streitwert. Dazu kommt der eigene personelle und organisatorische Aufwand. Nicht nur für international aufgestellte Händler ist daher die Frage wichtig, vor welchem Gericht der Streit ausgetragen wird. Denn der Weg zwischen Hamburg und München ist weit und der Rechtsstreit vor einem ungünstig gelegenen Gericht ist mit höheren Kosten verbunden.

16.09.2016 Von Tanya Stariradeff

Warum Sie fremde AGB nicht kopieren dürfen

Warum Sie fremde AGB nicht kopieren dürfen
Eigene AGB zu gestalten ist häufig schwierig. Daher ist die Versuchung groß, sich einfach der AGB eines anderen Shops zu bedienen. Allerdings laufen Sie in diesem Fall Gefahr, in eine doppelte Abmahnfalle zu tappen.

05.08.2016 Von Tanya Stariradeff

Der Kunde zahlt nicht, was nun?

Der Kunde zahlt nicht, was nun?
Jeder Händler kennt das Problem – die Ware ist längst geliefert, der Kunde zahlt aber nicht. Viele denken dabei an Mahnungen, Verzugszinsen und Mahnpauschalen. Wissen Sie allerdings schon, wann Sie von Ihrem Kunden die Pauschale verlangen können und wie hoch diese sein darf? In unserem Tipp der Woche erfahren Sie das Wichtigste zu Fälligkeit des Kaufpreises, Zahlungsverzug und Mahnpauschale.

08.07.2016 Von Frieder Schelle

Werden Ihre AGB Vertragsbestandteil?

Werden Ihre AGB Vertragsbestandteil?
Die schönsten rechtssicheren AGB nützen Ihnen nichts, wenn sie nicht Vertragsbestandteil werden. Im heutigen Tipp möchten wir Ihnen zeigen, was Sie tun müssen, um das zu vermeiden und AGB in Ihrem Onlineshop sauber zu integrieren, sodass die AGB gegenüber Verbrauchern Vertragsbestandteil werden.

Sichere AGB: „Es gilt deutsches Recht“ ist abmahngefährdet
Eine Rechtswahl ist für Online-Händler dann von Bedeutung, wenn sie über Deutschlands Grenzen hinaus liefern? So einfach ist das leider nicht. Auch wenn Sie sich nicht aktiv an ausländische Kunden richten, ist je nach Kundenkreis eine Rechtswahlklausel sinnvoll. Lesen Sie hier, wann die Vereinbarung deutschen Rechts unzulässig ist und welche Besonderheiten im B2B-Verkehr bestehen.

Vorsicht: 5 AGB-Klauseln, die Sie nicht verwenden dürfen
Immer wieder sind AGB Gegenstand kostenpflichtiger Abmahnungen und veraltete oder unzulässige Klauseln kommen Händler teuer zu stehen. Die Fülle an Gesetzesnovellierungen und Gerichtsentscheidungen macht es schwer, hier den Überblick zu behalten. Sind Ihre AGB up to date? Bei Verwendung der folgenden fünf Klauseln müssen Sie in jedem Fall handeln!

Der richtige Umgang mit Warenreklamationen in der Praxis und in Ihren AGB – Teil 2
Als Online-Händler haften Sie für Mängel an der gelieferten Sache. Wann ein Mangel Ihre Haftung auslöst und welche Besonderheiten Sie bei der Feststellung des Mangels beachten sollten, haben wir im ersten Teil unserer Beitragsreihe erörtert. Lesen Sie mehr, welche Regel sie im Zusammenhang mit den einzelnen Gewährleistungsrechten Ihrer Kunden beachten sollten!

Der richtige Umgang mit Warenreklamationen in der Praxis und in Ihren AGB – Teil 1
Der Pullover hat die falsche Farbe, der Reisverschluss der Lederjacke ist kaputt, der Fön funktioniert nicht mehr – Online-Händler ahnen Ärger, wenn ein Kunde sich einmal wieder mit einem Mangel an sie wendet. Sind Sie auch unsicher, welche Rechte der Kunde hat und wie Sie in Ihren AGB Vorsorge treffen können? In unserem Zweiteiler finden Sie die Antworten!

Wirksame Haftungsbeschränkung - auf die Formulierung kommt es an!
Haftungsbeschränkungen in den AGB sind für Sie als Händler sinnvoll, da der gesetzliche Maßstab hoch ist und Ihre Verantwortlichkeit erst einmal vermutet wird. Bei der Formulierung müssen Sie aber in vielerlei Hinsicht Einschränkungen beachten. Bei einem Verstoß ist die Klausel insgesamt unwirksam und es besteht Abmahngefahr. In unserem Rechtstipp zeigen wir Ihnen auf, wie Sie Ihre Haftung wirksam einschränken!

Kunde ist nicht gleich Kunde – B2B-AGB vorteilhaft gestalten!
In den AGB werden die wesentlichen Rechte und Pflichten der Parteien festgehalten. Aufgrund des zwingenden Verbraucherschutzrechts haben Sie als Händler im B2C-Bereich allerdings nur einen eingeschränkten Gestaltungsspielraum. Ganz anders im Geschäftsverkehr mit anderen Unternehmern. Hier können Sie durch eine geschickte Ausgestaltung der AGB Ihre Position deutlich verbessern.

Gewährleistungsrecht: OLG Hamm untersagt Abtretungsklausel in AGB
Online-Händler sind dazu verpflichtet, über das Bestehen der gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu informieren. Weitere Klauseln sollte man im Handel mit Verbrauchers zur Gewährleistung nicht in AGB aufnehmen, wie eine aktuelle Entscheidung des OLG Hamm zeigt.