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5 Tipps zu LMIV, damit Ihnen an Halloween der SÜßE Verkaufsstart nicht SAUER aufstößt
Ein Blick in den Seasonal Selling Kalender der Online-Händler verrät, dass mit Halloween das nächste Verkaufsevent ansteht.
Traditionell beginnt damit der für den Einzelhandel wichtigste Verkaufszeitraum. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um bei Ihnen als Online-Händler die wichtigsten Grundlagen für den Verkauf von Lebensmitteln im Internet aufzufrischen.

Die bereits am 13. Dezember 2014 in Kraft getretene Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV, VO [EU] Nr. 1169/2011) sieht umfangreiche Kennzeichnungspflichten für Lebensmittel vor.

Diese verpflichtenden Informationen über Lebensmittel müssen vor dem Abschluss des Kaufvertrags verfügbar sein und auf dem Trägermaterial des Fernabsatzgeschäfts erscheinen oder durch andere geeignete Mittel, die vom Lebensmittelunternehmer eindeutig anzugeben sind, bereitgestellt werden (Art. 14 Abs. 1 a).

Produkt kaputt - muss der Händler es abholen oder der Verbraucher zurücksenden?
Ein immer wiederkehrendes, unliebsames Phänomen im E-Commerce: Ihr Kunde meldet sich nur wenige Wochen nach dem Kauf in Ihrem Online-Shop und teilt mit, die Ware sei mangelhaft. Er verlangt Reparatur und wünscht zudem, dass Sie die Ware direkt an seinem Wohnort abholen oder die Reparatur dort vornehmen. Ein Rückversand sei nach Meinung des Kunden ausgeschlossen.

Müssen Sie diesem Verlangen in jedem Fall nachkommen bzw. worauf kommt es wirklich an? Mit der Frage des „richtigen“ Orts der Nacherfüllung beschäftigt sich der folgende Rechtstipp der Woche.

11.10.2019 Von Madeleine Winter

Grundpreise im Online-Shop – So geht’s richtig!

Grundpreise im Online-Shop – So geht’s richtig!
Grundpreisangaben kennen wir alle aus dem Supermarkt oder aus dem Werbeprospekt, sei es nun von Cola, Gummibärchen oder Joghurt. Häufig bringen wir Grundpreisangaben mit Lebensmitteln in Verbindung, doch diese Verpflichtung erfasst viele weitere Produktkategorien.

Die Pflicht besteht neben dem Einzelhandel auch für Online-Shops. Fehlt folglich eine Grundpreisangabe oder ist sie fehlerhaft, drohen oft teure Abmahnungen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie als Online-Händler achten müssen.

04.10.2019 Von Frieder Schelle

Bewertungen – was muss ich mir gefallen lassen?

Bewertungen – was muss ich mir gefallen lassen?
Kundenbewertungen sind für Verbraucher das wichtigste Entscheidungskriterium beim Online-Shopping. Authentische Bewertungen geben Verbrauchern Vertrauen und Orientierung. Für Online-Händler sind Kundenbewertungen deshalb eine attraktive Möglichkeit, die Konversionen im Shop und damit letztlich Umsatz und Gewinn zu steigern.

Doch beim Einsatz von Kundenbewertungen gibt es auch Fallstricke. Die Rechtslage bei gekauften Bewertungen, Irreführungen durch unzulässig gelöschte oder geschönte Bewertungen, wann Sie sogar für Kundenbewertungen haften oder etwa die Frage, wie eigentlich ein Bewertungssystem aufgebaut sein muss, um rechtssicher zu sein, wollen wir an dieser Stelle nicht erörtern.

In unserem Tipp der Woche geht es heute um die Frage, wie Sie als Händler mit Beleidigungen, falschen Tatsachenbehauptungen durch Verbraucher und auch allgemein mit schlechten Bewertungen umgehen können.