Das Widerrufsrecht im Online-Handel – die 9 wichtigsten Grundlagen im Überblick
Als Online-Shopbetreiber wissen Sie bereits, dass dem Verbraucher ein 14-tägiges Widerrufsrecht zusteht. Darüber haben wir Sie u. a. hier informiert. Damit Sie auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft und die damit einhergehenden erhöhten Verkäufe und auch Rücksendungen vorbereitet sind, zeigen wir Ihnen die wesentlichen Grundzüge des Widerrufsrechts in diesem Rechtstipp der Woche erneut auf.

Blickfangwerbung: Der Marktschreier unter den Werbungen
Schlafzimmer komplett 1499 Euro! Naja, die Matratze ist nicht dabei. Und der Lattenrost nicht. Und die Deko auch nicht. Aber ansonsten schon komplett!

Sie merken: So richtig komplett ist das Schlafzimmer ohne Matratze und Lattenrost nicht. Dürfen Sie dann überhaupt mit „Schlafzimmer komplett“ werben? Und wenn ja: Wo muss denn ein klarstellender Hinweis erfolgen? Und welche Rolle spielt das überhaupt für Ihren Online-Shop?

Diese Fragen beantworten wir in unserem neuen Rechtstipp der Woche.

5 Tipps zu LMIV, damit Ihnen an Halloween der SÜßE Verkaufsstart nicht SAUER aufstößt
Ein Blick in den Seasonal Selling Kalender der Online-Händler verrät, dass mit Halloween das nächste Verkaufsevent ansteht.
Traditionell beginnt damit der für den Einzelhandel wichtigste Verkaufszeitraum. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um bei Ihnen als Online-Händler die wichtigsten Grundlagen für den Verkauf von Lebensmitteln im Internet aufzufrischen.

Die bereits am 13. Dezember 2014 in Kraft getretene Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV, VO [EU] Nr. 1169/2011) sieht umfangreiche Kennzeichnungspflichten für Lebensmittel vor.

Diese verpflichtenden Informationen über Lebensmittel müssen vor dem Abschluss des Kaufvertrags verfügbar sein und auf dem Trägermaterial des Fernabsatzgeschäfts erscheinen oder durch andere geeignete Mittel, die vom Lebensmittelunternehmer eindeutig anzugeben sind, bereitgestellt werden (Art. 14 Abs. 1 a).

Produkt kaputt - muss der Händler es abholen oder der Verbraucher zurücksenden?
Ein immer wiederkehrendes, unliebsames Phänomen im E-Commerce: Ihr Kunde meldet sich nur wenige Wochen nach dem Kauf in Ihrem Online-Shop und teilt mit, die Ware sei mangelhaft. Er verlangt Reparatur und wünscht zudem, dass Sie die Ware direkt an seinem Wohnort abholen oder die Reparatur dort vornehmen. Ein Rückversand sei nach Meinung des Kunden ausgeschlossen.

Müssen Sie diesem Verlangen in jedem Fall nachkommen bzw. worauf kommt es wirklich an? Mit der Frage des „richtigen“ Orts der Nacherfüllung beschäftigt sich der folgende Rechtstipp der Woche.

11.10.2019 Von Madeleine Winter

Grundpreise im Online-Shop – So geht’s richtig!

Grundpreise im Online-Shop – So geht’s richtig!
Grundpreisangaben kennen wir alle aus dem Supermarkt oder aus dem Werbeprospekt, sei es nun von Cola, Gummibärchen oder Joghurt. Häufig bringen wir Grundpreisangaben mit Lebensmitteln in Verbindung, doch diese Verpflichtung erfasst viele weitere Produktkategorien.

Die Pflicht besteht neben dem Einzelhandel auch für Online-Shops. Fehlt folglich eine Grundpreisangabe oder ist sie fehlerhaft, drohen oft teure Abmahnungen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie als Online-Händler achten müssen.

04.10.2019 Von Frieder Schelle

Bewertungen – was muss ich mir gefallen lassen?

Bewertungen – was muss ich mir gefallen lassen?
Kundenbewertungen sind für Verbraucher das wichtigste Entscheidungskriterium beim Online-Shopping. Authentische Bewertungen geben Verbrauchern Vertrauen und Orientierung. Für Online-Händler sind Kundenbewertungen deshalb eine attraktive Möglichkeit, die Konversionen im Shop und damit letztlich Umsatz und Gewinn zu steigern.

Doch beim Einsatz von Kundenbewertungen gibt es auch Fallstricke. Die Rechtslage bei gekauften Bewertungen, Irreführungen durch unzulässig gelöschte oder geschönte Bewertungen, wann Sie sogar für Kundenbewertungen haften oder etwa die Frage, wie eigentlich ein Bewertungssystem aufgebaut sein muss, um rechtssicher zu sein, wollen wir an dieser Stelle nicht erörtern.

In unserem Tipp der Woche geht es heute um die Frage, wie Sie als Händler mit Beleidigungen, falschen Tatsachenbehauptungen durch Verbraucher und auch allgemein mit schlechten Bewertungen umgehen können.

Nix zu verzollen oder? - Angaben von Zollgebühren im Online-Shop
Grenzüberschreitender Versand ist für viele Händler der ganz normale Alltag. Häufig stehen Online-Shops nicht nur Verbrauchern aus Deutschland offen, auch Bestellungen aus anderen Ländern sind keine Seltenheit mehr. Viele Händler fragen sich da – Was muss ich beachten, wenn ich an Verbraucher außerhalb der EU liefere?
Hierbei fallen nämlich regelmäßig Zölle an. Bei Zöllen handelt es sich um indirekte Steuern, die auf Waren erhoben werden, welche in ein bestimmtes Land geliefert werden. Zölle sind nach Ansicht des BVerfG „Abgaben, die nach Maßgabe des Zolltarifs von der Warenbewegung über die Zollgrenze erhoben werden“.
In welcher Form Zölle im Cross-Border-Bereich eine Rolle spielen und wie eine entsprechende Preisangabe im Online-Shop funktioniert, erfahren Sie in diesem Rechtstipp der Woche.

20.09.2019 Von Madeleine Winter

Cookie-Banner – Unnötig oder unerlässlich?

Cookie-Banner – Unnötig oder unerlässlich?
Aktuell erreichen uns viele Anfragen, die sich immer wieder um dieselbe Frage drehen: Brauche ich ein Cookie-Banner? Wenn ja, wie soll ich das ausgestalten? Tatsächlich sind solche Banner in immer mehr Online-Shops zu sehen - doch sind sie auch erforderlich? Und was sind eigentlich Consent Manager? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen den aktuellen Stand zu dieser Frage auf.

Internetvertrieb: Was dürfen mir Markenhersteller verbieten?
Der Vertrieb von Markenwaren ist im Online-Handel längst angekommen. Einige Hersteller wünschen allerdings die Einhaltung gewisser Qualitätsstandrads bei dem Vertrieb ihrer Produkte und versuchen daher, den Internetvertrieb gänzlich zu unterbinden oder zumindest einzuschränken. Wir erklären Ihnen in diesem Rechtstipp der Woche, welche Einschränkungen unzulässig sind und welche Vorgaben des Herstellers Sie beachten müssen.

PSD2: Zwei-Faktor-Authentifizierung verpflichtend oder nicht?
Ursprünglich sollte ab dem 14. September die in der PSD2 geregelte Verpflichtung zur Zwei-Faktor-Authentifizierung (Strong Customer Authentication, SCA „starke Kundenauthentifizierung“) für mehr Sicherheit beim Bezahlen im Online-Handel sorgen. Nähere Informationen dazu finden sie in diesem Rechtstipp der Woche.

Jedoch stellt das Forschungsinstituts ibi research an der Universität Regensburg in Ihrer aktuellen Studie fest, dass ein Großteil der befragten Online-Händler noch nicht oder nur unzureichend auf die in Kürze inkrafttretende Regelung vorbereitet ist. Aus diesem Grund reagierte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nun mit einem Aufschub. Was genau es damit auf sich hat und worauf Sie trotzdem unbedingt achten müssen, erklären wir Ihnen diese Woche.

Die Crux mit dem Eurozeichen - Kann man auf die Währungsangabe im Online-Shop verzichten?
„Traffic“, „Conversion“ und „Usability“ – Keine Fremdwörter mehr für den Online-Händler von heute. Denn im Fokus steht schließlich, stets die Optimierung seines Online-Shops.

Neben Darstellung und schneller Auffindbarkeit spielen auch die Preisangaben eine entscheidende Rolle. So haben Forscher der Cornell Universität bereits entdeckt, dass die Angabe des Währungszeichens hinter dem Preis im menschlichen Gehirn Schmerzen auslösen kann. Wir verbinden dies unbewusst mit Geldverlust und werden dadurch in unserer Kaufbereitschaft gehemmt.

Das Verpackungsgesetz: Registrieren oder nicht, das ist hier nicht die Frage!
Seit dem 01.01.2019 gilt das neue Verpackungsgesetz und ist in Handelskreisen mittlerweile allgemein bekannt. Mit sich hat das Verpackungsgesetz zahlreiche neue Regelungen gebracht und welche wir Sie HIER informiert haben.

Doch wie aktuell ist dieses Gesetz noch und was passiert, wenn Sie sich nicht an die Vorgaben halten? Was passiert insbesondere, wenn Sie die Registrierung bei LUCID nicht abschließen? Darüber informieren wir Sie diese Woche.

Stolperfalle Produktbild – Worauf Sie bei Ihren Fotos achten müssen!
Nicht nur bei der Produktbeschreibung und den Preisangaben gibt es Stolpersteine für Online-Händler. Produktbilder sind oft das Aushängeschild eines Online-Shops und je nach Branche unerlässlich. Während Ihr Kunde bei Schleifpapier oder Elektrokabeln die Kaufentscheidung nicht vorrangig von den jeweiligen Bildern abhängig macht, kann hingegen im Modebereich keine Beschreibung ein Produktbild ersetzen. Wir erklären Ihnen in diesem Rechtstipp der Woche, worauf Sie hier aus rechtlicher Sicht achten müssen!

09.08.2019 Von Frieder Schelle

Gastbestellung: Pflicht oder nicht?

Gastbestellung: Pflicht oder nicht?
Vorangekreuzte Checkboxen, Schaltflächen, „Registrieren“-Buttons, Gastbestellungen und Kundenkonten. Die Gestaltungen, denen Neukunden in Onlineshops begegnen, sind vielfältig. Häufiger Einstieg: Neukundenregistrierung und dann Einkaufen. Wir schauen heute einmal genauer hin. Ist die Möglichkeit, als Gast zu bestellen, Pflicht in Onlineshops? Und wenn ja, warum? Gibt es bei der Erstellung eines Kundenkontos etwas zu beachten? Diese Fragen klären wir für Sie in unserem Tipp der Woche.

Alles Top Secret – Das neue Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen im Überblick
Nicht alle Unternehmensinformationen sind für fremde Ohren bestimmt. Wissen ist Macht, dies gilt vom Großkonzern bis zum Mittelstand. Neue unternehmerische Errungenschaften fördern Innovationen und liefern einen entscheidenden Faktor für den Markterfolg.
Doch innovative Ideen oder Entwicklungen des Unternehmens sollten Sie vor Zugriffen schützen und nicht einfach preisgeben.
Seit dem 26.04.2019 ist das neue Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) in Kraft und bringt einige Neuerungen mit sich. Alles geheim? Natürlich nicht, wir zeigen Ihnen das Wichtigste in aller Kürze.
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