Zahlung - Teil 6 der Serie "Häufige Fehler"

abmahnung53ce7bc6983c4

Nach der Prüfung von 18.000 Online-Shops fallen uns bei Trusted Shops häufig typische rechtliche Fehler auf, die in der Vergangenheit bereits Gegenstand von Abmahnungen oder Gerichtsentscheidungen waren. Diese haben wir in dieser Artikelserie zusammen mit Links auf wichtige gesetzliche Bestimmungen für Sie zusammengestellt. Heute Teil 6: Die Zahlung. Im nächsten Teil geht es dann um das Widerrufsrecht.

Online-Shopbetreiber sind mit einer Vielzahl schwer überschaubarer rechtlicher Anforderungen konfrontiert. Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen können negative Konsequenzen wie z. B. ein Bußgeld (§ 16 TMG), eine Abmahnung durch einen Konkurrenten, Verbände, Verbraucher- oder Wettbewerbszentralen (§§ 8, 12 Abs. 1 UWG) oder eine Verlängerung des Widerrufsrechtes auf maximal ein Jahr und 14 Tage (§ 356 Abs. 3 BGB) haben. Durch die gewissenhafte Abarbeitung der nachfolgenden Punkte können unnötige Fehler vermieden und die Rechtssicherheit des Shops deutlich verbessert werden.

  • Der Kunde muss spätestens bei Beginn des Bestellvorgangs über die angebotenen Zahlungsmittel informiert werden.
  • Der Kunde muss über die Zahlungsbedingungen informiert werden, insbesondere über den Zahlungszeitpunkt. Teilen Sie Ihren Kunden daher mit, wann bei Zahlung per Bankeinzug und Kreditkarte die Belastung des Kontos erfolgt (z. B. bei Bestellung, mit Versand der Ware, zwei Wochen nach Erhalt der Lieferung). Bei einer SEPA-Lastschrift ist außerdem wichtig, den Kunden darüber zu informieren, wann er die Pre-Notification erhält.
  • Bitte beachten Sie, dass der Zeitpunkt der Zahlung ggf. Einfluss auf den Zeitpunkt des Vertragsschlusses hat.
Kommentar schreiben

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Beitrag teilen